Voopoo Doric Go

 

VOOPOO Doric Go 

Transparenzhinweis:
Die VOOPOO Doric Go wurde mir auf der InterTabac kostenlos zur Verfügung gestellt. Für diesen Erfahrungsbericht erhalte ich keine Vergütung. Die kostenlose Bereitstellung hat keinen Einfluss auf meine Bewertung – der folgende Text gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke wieder.



Klein, unkompliziert – und verdammt gut

Es gibt Pod-Systeme, bei denen man nach den ersten Zügen denkt: Ja, funktioniert.

Und dann gibt es Geräte, die sich nach kurzer Zeit einen festen Platz im Alltag erarbeiten.

Die VOOPOO Doric Go gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Mehr noch: Sie ist aktuell meine persönliche Nummer 1 unter den Pod-Systemen.

Warum? Weil VOOPOO hier für meinen Geschmack sehr viele Dinge richtig gemacht hat, ohne das Gerät unnötig kompliziert zu machen.

Technische Daten auf einen Blick

Gerät: VOOPOO Doric Go
Einsatzbereich: MTL und RDL
Maße: 98 × 41 × 21 mm
Akku: 2.600 mAh, fest verbaut
Leistung: 5–30 Watt, regelbar in 1-Watt-Schritten
Chipsatz: GENE AI 2.0
Display: 0,54 Zoll OLED, monochrom
Tankvolumen: 5 ml
Befüllung: Top-Fill mit Slider
Airflow: vierstufig einstellbar
Drip Tip: wechselbares 510er Drip Tip
Laden: USB-C, 5 V / 2 A
Material: Aluminiumlegierung / PCTG
Podbefestigung: magnetisch
Bedienung: Feuer-/Bedienknopf plus separater Ein-/Ausschalter
Zugautomatik: vorhanden
Farben: Schwarz, Grau, Weinrot, Grün und Silber
































Verfügbare Pods

0,4 Ohm: 25–30 Watt – RDL
0,6 Ohm: 18–25 Watt – MTL/RDL
1,0 Ohm: 10–15 Watt – MTL 



Handlich und absolut alltagstauglich

Einer der größten Pluspunkte der Doric Go ist für mich ihre Größe.

Das Gerät ist handlich, unkompliziert mitzunehmen und passt problemlos in die Hosentasche. Genau das erwarte ich von einem Pod-System: Ich möchte nicht überlegen müssen, ob ich das Gerät noch irgendwie unterbekomme.

Einstecken und mitnehmen. Fertig.

Endlich ein normales 510er Drip Tip

Ein Detail, das mir ausgesprochen gut gefällt, ist das 510er Drip Tip.

Auf dem Pod sitzt kein fest integriertes oder proprietäres Mundstück, mit dem ich mich arrangieren muss. Stattdessen kann das vorhandene Drip Tip einfach gegen ein anderes 510er ausgetauscht werden.

Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, macht für mich in der Praxis aber einen echten Unterschied. Jeder hat schließlich andere Vorlieben bei Form, Material und Durchmesser eines Mundstücks.

Ein-/Ausschalter statt Tastenkombination

Auch bei der Bedienung bleibt die Doric Go erfreulich unkompliziert.

Die Menüführung ist leicht verständlich und besonders angenehm finde ich den ganz normalen Ein-/Ausschalter.

Keine unnötige Klickerei und kein Rätselraten mit irgendwelchen Tastenkombinationen: an oder aus.

So simpel darf es gerne sein.

5-ml-Pod – und bei mir absolut trocken

Der Pod fasst 5 ml und hat sich bei mir bislang als absolut zuverlässig erwiesen.

Kein Siffen, kein Auslaufen – einfach trocken.

Gerade bei einem Pod-System, das regelmäßig in der Hosentasche landet, ist das für mich ein entscheidender Punkt. Was nützt mir das geschmacklich beste System, wenn ich ständig Liquid am Gerät oder in der Tasche habe?

Bei meiner Doric Go ist das bislang überhaupt kein Thema.

Interessante Lösung für die Airflow

Ungewöhnlich ist die Position der Airflow-Regulierung. Sie befindet sich auf der Unterseite des Pods und lässt sich in vier Stufen einstellen.

Das hat zwei Seiten.

Einerseits finde ich die Lösung ziemlich clever: Ist der Pod eingesetzt, kann ich die Airflow nicht versehentlich verstellen. Die Einstellung bleibt dort, wo ich sie haben möchte.

Andererseits bedeutet das natürlich auch: Wer seine Airflow ständig verändert und gerne zwischendurch nachregelt, muss dafür zunächst den Pod herausnehmen.

Mich persönlich stört das nicht. Wer allerdings häufig an der Airflow herumspielt, sollte diesen Punkt kennen.

Drei Pods – drei unterschiedliche Einsatzbereiche

Für die Doric Go stehen drei Widerstände zur Verfügung:

0,4 Ohm – RDL
0,6 Ohm – MTL/RDL
1,0 Ohm – MTL

Geschmacklich überzeugen mich tatsächlich alle drei Varianten.

Für mich persönlich bräuchte es den 0,4-Ohm-Pod allerdings gar nicht unbedingt. Mit 0,6 und 1,0 Ohm wäre ich bereits vollkommen glücklich.

Der 0,6er ist für mich besonders interessant, weil er genau zwischen den Welten liegt. Je nach Airflow kann ich ihn sowohl MTL als auch etwas offener RDL dampfen. Der 1,0er übernimmt dann den klassischen MTL-Bereich.

Wer seine Pods gerne deutlich offener dampft, wird den 0,4er möglicherweise anders beurteilen.

Mein Geschmackstest: drei Pods, drei völlig unterschiedliche Liquids

Für mich ist bei einem Pod-System letztlich entscheidend, was geschmacklich herauskommt. Deshalb habe ich die drei Pods bewusst mit sehr unterschiedlichen Liquids getestet.

0,4 Ohm RDL – Fighter Fuel Shigeri

Den 0,4-Ohm-Pod habe ich RDL mit Fighter Fuel Shigeri getestet.

Gerade bei einem kräftigen fruchtigen Liquid möchte ich nicht nur möglichst viel Aroma bekommen. Die einzelnen Geschmacksbestandteile sollen trotz der Intensität noch erkennbar bleiben.

Genau das schafft die Doric Go für mich ausgesprochen gut. Shigeri kommt intensiv, kräftig und trotzdem detailliert zur Geltung.

0,6 Ohm MTL/RDL – Revoltage Aqua Berries

Beim vielseitigen 0,6-Ohm-Pod kam Revoltage Aqua Berries zum Einsatz.

Auch hier überzeugt mich die Geschmackswiedergabe. Das Liquid kommt sehr intensiv, gleichzeitig aber sauber und differenziert zur Geltung.

Gerade dieser Pod zeigt für mich eine der großen Stärken der Doric Go: Er lässt sich je nach Airflow sowohl MTL als auch RDL sehr angenehm verwenden und liefert dabei in beiden Bereichen eine überzeugende Performance.

1,0 Ohm MTL – Kapka's The Barber Drunken Pudding

Besonders gespannt war ich auf den 1,0-Ohm-Pod mit Kapka's The Barber Drunken Pudding.

Schwere und süße Dessert-Liquids sind für mich ein guter Test für einen Verdampfer oder Pod. Ein System kann viel Aroma produzieren und trotzdem die feinen Nuancen eines solchen Liquids verschlucken.

Bei der Doric Go passiert das für meinen Geschmack nicht.

Drunken Pudding kommt auch mit dem 1,0-Ohm-Pod voll, intensiv und gleichzeitig detailliert. Genau das möchte ich bei einem solchen Liquid haben.

Geschmack – die große Stärke

Nach den drei Tests steht für mich fest: Die Geschmacksleistung gehört zu den größten Stärken der Doric Go.

Und das Bemerkenswerte ist für mich weniger, dass irgendeiner der drei Pods besonders gut funktioniert. Alle drei tun es.

Fruchtig und kräftig mit Shigeri, frisch-fruchtig mit Aqua Berries und schwer und süß mit Drunken Pudding: Trotz der völlig unterschiedlichen Geschmacksrichtungen hatte ich bei keinem der drei Setups das Gefühl, dass die Doric Go das Liquid nur grob oder eindimensional wiedergibt.

Die Aromen kommen kräftig und intensiv, ohne dabei ihre Details zu verlieren.

Genau diese Kombination ist mir wichtig.

Pod wechseln? Eine Sekunde.

Auch beim Podwechsel hat VOOPOO nichts unnötig kompliziert gemacht.

Die Pods werden magnetisch gehalten. Herausziehen, anderen Pod einsetzen – fertig.

Das Ganze dauert tatsächlich kaum länger als eine Sekunde.

Besonders angenehm ist dabei die automatische Erkennung: Die Doric Go erkennt den eingesetzten Pod und stellt automatisch eine dazu passende Leistung ein.

Damit funktioniert das Gerät auch hervorragend für jemanden, der überhaupt keine Lust hat, sich ständig mit Wattzahlen und Einstellungen zu beschäftigen.

Pod rein und dampfen.

Wer selbst eingreifen möchte, kann das trotzdem tun. Die Leistung lässt sich über den Bedienknopf individuell regulieren.

Genau diese Kombination gefällt mir: Das Gerät nimmt mir die Einstellung ab, zwingt sie mir aber nicht auf.

Mein Fazit

Ich muss bei diesem Gerät nicht lange überlegen:

Ich bin ein Fan der VOOPOO Doric Go.

Sie ist klein, handlich und einfach zu bedienen. Der Pod bleibt bei mir trocken, die Pods lassen sich blitzschnell wechseln und geschmacklich liefern alle drei Widerstände sehr überzeugend ab.

Dazu kommen für mich wichtige Details wie das austauschbare 510er Drip Tip, die automatische Erkennung des eingesetzten Pods und der angenehm simple Ein-/Ausschalter.

Die Airflow-Verstellung auf der Unterseite des Pods wird nicht jedem gefallen. Für mich überwiegt allerdings der Vorteil, dass sich die einmal gewählte Einstellung nicht ständig unbeabsichtigt verändert.

Und auf den 0,4-Ohm-Pod könnte ich persönlich sogar verzichten. Mit dem 0,6er und dem 1,0er deckt die Doric Go bereits genau den Bereich ab, den ich von einem solchen Gerät erwarte.

Unterm Strich ist die VOOPOO Doric Go für mich derzeit eines der überzeugendsten Pod-Systeme, die ich benutzt habe – und aktuell meine persönliche Nummer 1.

Dieser Beitrag gibt meine persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen wieder. Das Testgerät wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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