DK Salts Banana Shake – wenn Banane wirklich zum Milchshake wird
Vorweg: DK Salts Banana Shake habe ich auf der Messe selbst gekauft, nachdem ich das Liquid dort probiert hatte. Es besteht keine Kooperation mit Hersteller oder Händler. Dieser Test gibt ausschließlich meine persönlichen Geschmackseindrücke und Erfahrungen wieder.
Manchmal entdeckt man Liquids eben auf der Messe
Dampfermessen haben für mich ihren ganz eigenen Reiz.
Man kann netzwerken, trifft Gleichgesinnte, entdeckt neue Hersteller – und vor allem kann man sich durch jede Menge Liquids probieren.
Genau auf diesem Weg bin ich bei DK Salts gelandet.
Die Aromen haben mir beim Probieren so gut gefallen, dass ich einige davon direkt mitgenommen habe.
Zwei Geschmacksrichtungen sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben:
Banana Shake und Ananas Ice.
Und ich sage es gleich: Ich finde es ausgesprochen schade, dass ich Ananas Ice nicht als Longfill bekommen konnte.
Aber zurück zum Banana Shake.
Messeverkostung als kleiner Härtetest
Für mich haben Verkostungen auf Dampfermessen übrigens einen kleinen Haken.
Ich dampfe normalerweise ohne Nikotin.
Die Testgeräte auf Messen sind dagegen häufig mit nikotinhaltigen Liquids bestückt. Wenn man sich dann begeistert durch verschiedene Geschmacksrichtungen probiert, kann sich nach einiger Zeit durchaus ein dezentes Schwindelgefühl bemerkbar machen.
So war es auch diesmal.
Eigentlich ein guter Zeitpunkt, mit der Verkostung aufzuhören.
Dummerweise war Banana Shake dafür einfach zu lecker.
Keine optischen Spielereien nötig
Manche Liquids versuchen bereits durch kräftige Farben Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Banana Shake braucht das für mich nicht.
Die DK-Aromen versuchen gar nicht erst, mit spektakulärer Farbe als Eyecatcher zu punkten.
Sie sollen durch Geschmack überzeugen.
Und genau das tut Banana Shake.
Hier weiß man sofort, woran man ist
Es gibt Liquids, bei denen ich erst einmal überlegen muss:
Was schmecke ich da eigentlich?
Banana Shake gehört definitiv nicht dazu.
Ein Zug – und die Sache ist klar.
Das Liquid verspricht einen Bananen-Shake und genau den bekomme ich.
Das klingt zunächst banal. Ist es aber gar nicht.
Denn einfach ein Bananenaroma mit etwas Kühle zu kombinieren, würde für mich noch lange keinen Milchshake ergeben.
Und genau hier liegt die große Stärke dieses Liquids.
Ein Bananen-Shake muss drei Dinge können
Wenn ich an einen Bananen-Milchshake denke, gehören für mich drei Dinge zwingend dazu:
Banane. Cremigkeit. Kühle.
Ein Milchshake ist kalt.
Er ist cremig und milchig.
Und wenn Bananen-Shake draufsteht, möchte ich natürlich vor allem Banane schmecken.
DK bekommt dieses Zusammenspiel für meinen Geschmack erstaunlich gut hin.
Alles kommt gleichzeitig
Besonders gelungen finde ich den Übergang vom Ein- zum Ausatmen.
Da kommt nicht erst Banane, anschließend irgendeine Milchnote und am Ende noch etwas Cooling.
Stattdessen ist das Gesamtbild praktisch sofort da.
Eine angenehme, nicht übertriebene Kühle trifft gleichzeitig auf eine wirklich cremige Banane.
Und genau deshalb denke ich beim Dampfen nicht:
„Das ist ein Bananen-Liquid.“
Sondern:
„Das ist ein Bananen-Milchshake.“
Dieser Unterschied klingt klein, macht für mich geschmacklich aber sehr viel aus.
Cremig und milchig statt einfach nur süß
Gerade die Cremigkeit finde ich ausgesprochen gelungen.
Banane lässt sich als Aroma natürlich sehr einfach süß darstellen. Das alleine hätte mich aber vermutlich nicht besonders beeindruckt.
Bei Banana Shake kommt für mich diese milchig-cremige Komponente dazu.
Dadurch bekommt die Banane Körper.
Zusammen mit der leichten Kühle entsteht tatsächlich der Eindruck eines kalten, cremigen Getränks und nicht bloß einer Banane mit Cooling.
Das ist für mich die eigentliche Kunst an diesem Liquid.
Und die Kühle?
Hier hat DK für meinen Geschmack ebenfalls das richtige Maß getroffen.
Banana Shake muss kalt sein – schließlich soll es ein Milchshake sein.
Aber ich möchte deshalb keinen Menthol-Hammer dampfen.
Die Kühle ist für mich angenehm und nicht zu stark.
Sie erfüllt eine Funktion: Sie unterstützt die Illusion eines kalten Milchshakes.
Und genau dort bleibt sie auch.
Sie drängt sich nicht unnötig in den Vordergrund und macht aus Banana Shake kein Ice-Liquid.
Ist Banana Shake ein Allday?
Für mich persönlich: Nein.
Aber das ist überhaupt keine Kritik.
Ich muss nicht jedes gute Liquid morgens, mittags und abends dampfen wollen.
Banana Shake ist für mich eher etwas, auf das ich richtig Lust bekommen muss.
Und wenn dieser Moment kommt, möchte ich genau diesen Geschmack haben: kalt, cremig, milchig und deutlich nach Banane.
Damit nimmt es für mich eine ganz andere Rolle ein als beispielsweise ein Liquid, das permanent in einem meiner Geräte steckt.
Banana Shake ist etwas Besonderes für zwischendurch.
Und genau dafür gefällt es mir ausgesprochen gut.
Mein Fazit
Manchmal muss ein Liquid geschmacklich gar keine komplizierte Geschichte erzählen.
Es muss einfach das liefern, was auf der Verpackung steht.
Bei DK Salts Banana Shake funktioniert das für mich hervorragend.
Ich bekomme eine deutlich erkennbare Banane, eine milchig-cremige Textur und gleichzeitig eine angenehme Kühle.
Das Entscheidende ist aber, wie diese drei Komponenten zusammenspielen.
Sie wirken nicht wie drei einzelne Aromen, die zufällig miteinander kombiniert wurden.
Sie ergeben gemeinsam ein Geschmacksbild.
Und deshalb schmecke ich hier für mich eben nicht einfach:
Banane.
Ich schmecke:
Bananen-Milchshake.
Genau das hat DK für meinen Geschmack ausgesprochen stark umgesetzt.
Banana Shake wird bei mir vermutlich kein täglicher Begleiter. Dafür ist diese Geschmacksrichtung einfach zu speziell.
Aber wenn ich Lust auf einen kalten, cremigen Bananen-Shake habe, dann liefert dieses Liquid ziemlich genau das, was ich erwarte.
Ein ehrlicher Name, ein klares Geschmacksversprechen – und für mich eine sehr gelungene Umsetzung.
Dieser Beitrag gibt meine persönlichen Geschmackseindrücke wieder. Geschmack und Wahrnehmung von Aromen sind individuell. Das getestete Liquid wurde von mir selbst gekauft.

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