T-Juice Raven Blue – Blaue Beeren, Candy & Kühle
Selbst gekauft.
T-Juice hat seinen Ursprung eigentlich in England. Ich bin allerdings erstmals bei einem Besuch in Frankreich mit T-Juice in Kontakt gekommen – und zwar mit dem Liquid, für das T-Juice vermutlich genauso berühmt ist wie Vampire Vape für Heisenberg oder Pinkman, A&L für Ragnarok oder Tom Klark’s für Dark Menthol:
Red Astaire!!!
Ein Beeren-Kräuter-Mix, bei dem es eigentlich nur zwei Meinungen gibt:
GEIL!!! oder IGITT!!!
Bei mir war es eindeutig Variante 2.
Entsprechend habe ich bei Raven Blue zunächst ein wenig gezögert. Aber wenn man bloggt und Liquids testen will, muss man da eben durch. In diesem Fall allerdings völlig ohne Probleme.
Wonach soll Raven Blue schmecken?
Blaue Himbeere, Brombeere, Gummibärchen/Bonbon und intensive Kühle.
Keine Spur von Kräutern – das ist für mich schon einmal gut.
Also angemischt, eine Woche reifen lassen und rein damit.
Mein Test-Setup
Getestet habe ich Raven Blue mit:
Akkuträger: Dicodes Dani Micro
Verdampfer: Chariot RTA
Widerstand: 0,8 Ohm
Leistung: 19 Watt
Zugart: MTL
Und ich muss sagen:
Raven Blue ist durchaus lecker – und absolut alltagstauglich.
Es ist süß, aber nicht massiv overdosed. Die Kühle ist für mich nur ganz leicht vorhanden, was allerdings auch daran liegen kann, dass ich sehr kalt dampfe und inzwischen gegen Kühle fast immun bin.
Die Geschmacksintensität wird in einem Pod-System vermutlich noch einmal deutlich ausgeprägter sein als im Verdampfer. T-Juice ist allerdings dafür bekannt, dass die Liquids in den unterschiedlichsten Geräten funktionieren – und ich gehe davon aus, dass das auch hier der Fall sein wird.
Im DL-Bereich dürfte außerdem die Kühle deutlich stärker zur Geltung kommen.
Geschmack im Chariot
Im MTL-Bereich mit dem Chariot muss ich sagen, dass das Gesamtpaket wirklich stimmig ist.
Man schmeckt die Beeren, man schmeckt die Süßigkeit – aber eher als Gesamtes und nicht als klar voneinander getrennte Einzelkomponenten.
Genau daraus entsteht ein wirklich interessanter Geschmack.
Auch wenn Anis nun wirklich nicht auf dem Rezept von Raven Blue steht, würde ich das Liquid geschmacklich trotzdem irgendwie in eine Reihe mit Vampire Vape Heisenberg und Revoltage Aqua Berries stellen – wenn auch etwas anders interpretiert.
Raven Blue hat für mich etwas von dieser speziellen Kategorie Liquids, ohne dabei einfach eine Kopie eines der bekannten Vertreter zu sein.
Mein Fazit
Ein wirklich empfehlenswertes und absolut gelungenes Liquid.
Raven Blue kombiniert Beeren, Süße, Candy und Kühle zu einem stimmigen Gesamtbild. Wer erwartet, jede einzelne Komponente sofort eindeutig identifizieren zu können, dürfte sich allerdings schwertun.
Ehrlich gesagt muss man die einzelnen Geschmacksrichtungen fast lesen, um sie anschließend gezielt herauszuschmecken.
Aber genau das stört mich hier überhaupt nicht.
Denn am Ende zählt, was als Gesamtpaket herauskommt – und das funktioniert bei Raven Blue richtig gut.

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